Zu Besuch beim Wasserwerk Wehnsen
Wehnsen – Wasser von oben und Wasser von unten: Das Wetter bei den Feierlichkeiten zum dreißigjährigen Bestehen des Wasserwerkes Wehnsen war etwas getrübt – nicht so die Stimmung bei den Gästen. Ingrid Pahlmann ließ es sich nicht nehmen, anlässlich dieser Erfolgsgeschichte ein Grußwort an die Teilnehmenden zu richten. Hierin bedankte sie sich in erster Linie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wasserverbandes Peine (WVP) – zu dem das Wasserwerk gehört – für die wichtige, kontinuierliche und gute Arbeit. Ohne sie wäre es nicht möglich, den Landkreis Peine mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. „Was wir mitunter im Alltag vergessen: sauberes Trinkwasser, welches ständig zur Verfügung steht, sobald wir den Wasserhahn aufdrehen, ist keine Selbstverständlichkeit. Heute ist der Tag, an dem wir zuallererst ein großes Dankeschön an diejenigen richten, die diesen Luxus ermöglichen“, so die CDU-Bundestagsabgeordnete für Gifhorn und Peine.
Pahlmann weiter: „Was ich darüber hinaus hervorheben möchte, ist die bisher gute Kooperation der Landwirte mit dem Wasserversorger. Ich finde, es muss viel deutlicher ins öffentliche Bewusstsein rücken, dass hier im Wehnser Wasserschutzgebiet die Bauern aktiv zum Wasser- und Umweltschutz beitragen. Ich hoffe, dass diese Kooperation auch in Zukunft weiterbesteht. Das freiwillige Engagement und damit der deutliche Mehraufwand für die Landwirte darf nicht zu wirtschaftlichen Einbußen führen.“
Seit nunmehr 26 Jahren arbeiten die ansässigen Landwirte mit dem Wasserverband Peine in der Kooperation Wehnsen zusammen. Im Fokus des aktuellen Schutzkonzeptes steht die Vermeidung von erhöhten Nähr- und Schadstoffeinträgen. Weitere Informationen zum Wasserverband Peine finden Sie hier.
Als weitere Gastrednerin konnten WVP-Verbandsvorsteher Hans-Hermann Baas und Geschäftsführer Olaf Schröder, die Abteilungsleiterin Naturschutz, Wasserwirtschaft und Bodenschutz im niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz Frau Ingelore Hering gewinnen. Im Anschluss an die Veranstaltung öffnete das Wasserwerk für interessierte Besucher seine Pforten.